Die Leitungswasseriontophorese ist eine natürliche etablierte Behandlungsmethode in der Medizin und Kosmetik.
Mit Hilfe eines geringen und gut verträglichen Gleichstromes kann die Schweißdrüsenüberfunktion behandelt werden.
Der Arzt verordnet im gegebenen Fall die Leitungswasser-Iontophorese. Die Behandlung kann gemäß EBM abgerechnet werden. Bei entsprechendem Erfolg der ärztlichen Behandlung ist diese Therapie zur Heimanwendung zu empfehlen, da gerade dort durch die Häufigkeit und Regelmäßigkeit der Anwendung gute Erfolge zu erzielen sind. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle ist empfehlenswert.
Über Verordnungsmöglichkeiten informiert Sie der behandelnde Arzt.
Der im Behandlungsbereich fließende, schwache, wirkungsvolle Gleichstrom verursacht durch funktionelle Ruhigstellung eine Hemmung der Schweißdrüsen. Die Schweißdrüsen werden durch die Gleichstromtherapie nicht verschlossen, deshalb ist dieser Vorgang reversibel und es ist von Zeit zu Zeit eine erneute Therapie bzw. Erhaltungstherapie erforderlich. Die Hauptwirkung erfolgt unter der Anode, deshalb ist nach der halben Behandlungszeit der Strom umzupolen.

Zwei Wasserschalen lassen sich miteinander verbinden. Sie sind dadurch gegenseitig unverrückbar. Zwei Gummielektroden sorgen für die Stromübertragung über die nass zu haltenden Viskoseschwämme zur Hautoberfläche.

Grundsätzlich gelten die Hinweise ebenso wie zur Fußbehandlung. Steht jedoch zur Eigenbehandlung keine zweite Person für die Bedienung des Gerätes zur Verfügung, kann die Behandlung jeweils mit nur einer Hand im Wasserbad durchgeführt werden. Die andere Hand kann den Strom einstellen. Eine mit Viskoseschwamm unterpolsterte Gegenelektrode (Katode) wird am jeweiligen Oberarm großflächig mit Klettband befestigt.
Der persönliche Erwerb eines Gerätes für regelmäßige Behandlungen ist sehr zu empfehlen, damit die erreichten Behandlungseffekte aufrecht erhalten werden.