Muskelstimulation für leichte bis schwere Störungen des neuromuskulären Systems, Schwellstrom zur Elektromyostimulation nach Ruhigstellung, bei Muskelatrophie
Gerät: ED 2000

Dieses Verfahren wird bei der Behandlung tetanisierbarer, nicht denervierter Muskeln zu elektrisch stimulierten Übungen eingesetzt, um Muskelrückbildung nach Ruhigstellung vorzubeugen.

Durch Elektrostimulation erzielte Muskelkontraktion ergibt bei der Anwendung des Schwellstromes einen pumpenden Effekt, der die Durchblutung fördert. Zur Prophylaxe von Venenthrombosen wirken die rhythmischen Stromimpulsfolgen auf die Wadenmuskulatur als "Muskelpumpe" und fördern den venösen Rückfluss.

Intentionsübungen sollen verlorengegangene psychomotorische Bahnungen bei normal innervierten Muskeln wieder herstellen. Dabei koppelt der Patient seine Bewegungsabsicht synchron mit der Impulsauslösung zur Muskelkontraktion. Das geschieht mit der Handtaste.
Die Geräte schalten selbstständig von Automatik auf Handbetrieb um.

Die Biomechanische Stimulation (BMS) bewirkt durch die Übertragung mechanischer Schwingungen auf die Muskulatur eine Reizung im Nerv-Muskel-System, die u.a. zu einer Verbesserung der Blutzirkulation und zur Muskelkräftigung beiträgt.
Geräte: BMS-Sigma II, BMS-Sigma und BMS-Theta
Fotos z.T. von Physiotherapiepraxis Haenchen & Hertting